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Veröffentlichung: "Heilige in Ost- und Südosteuropa"

Das Wiener Osteuropaforum publiziert die Ergebnisse der gleichnamigen interdisziplinären Ringvorlesung aus dem Wintersemester 2010/2011.

Zum Inhalt:

Heilige in Ost- und Südosteuropa. In: Ostkirchliche Studien 59 (2010) 2, S. 169-298.

In Geschichte, Sprache, Kultur und Politik des östlichen und südöstlichen Europa nehmen Heilige einen zentralen, im Vergleich zum westlichen Europa wohl besonderen Stellenwert ein. Aus dem interdisziplinären Blickwinkel von Theologie, Geschichte, Romanistik, Byzantinistik und Archäologie erkunden die Autorinnen und Autoren den Ursprung und die Tradition von Heiligen in Ost- und Südosteuropa an einschlägigen Beispielen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Dabei hinterfragen sie auch ihre Bedeutung für aktuelle politische und gesellschaftliche Zusammenhänge. Die Beiträge erschließen ein quellengesättigtes, räumlich und chronologisch vielfältiges Spektrum, ausgehend von den Heiligen des taurischen Chersonesos beim heutigen Sevastopol auf der Halbinsel Krim (Renate Pillinger) und Byzanz (Johannes Koder; Ekaterini Mitsiou) über das mittelalterliche und heutige Serbien (Wladimir Fischer) bis hin zu Rumänien (Florian Kührer) und der Bedeutung der "Slawenapostel" Kyrill und Method für Bulgarien im 9. bzw. im 21. Jahrhundert (Rudolf Prokschi).

Zur Entstehung des Bandes:

Mit den Beiträgen zu den "Heiligen in Ost- und Südosteuropa" legt die Forschungsplattform "Wiener Osteuropaforum" ihre zweite Publikation nach dem "Politischen Lied in Ost- und Südosteuropa" (Wien 2011) vor. Die sechs in diesem Themenschwerpunkt der Ostkirchlichen Studien abgedruckten Beiträge fassen die Ergebnisse einer Ringvorlesung zusammen, die unter Leitung der Institute für Klassische Archäologie sowie für Theologie und Geschichte des Christlichen Ostens im Wintersemester 2010/2011 an der Universität Wien Studierende und Lehrende aus fünf Fachrichtungen zusammengeführt hat. Entstanden in der Zusammen­arbeit junger und etablierter Kolleginnen und Kollegen, ver­mitteln die Aufsätze einen ver­gleichenden Blick auf die Methoden und Perspektiven unterschiedlicher Forscher­generationen und -disziplinen.


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