Veröffentlichung: "Das politische Lied in Ost- und Südosteuropa"
Das Wiener Osteuropaforum publiziert die Ergebnisse der gleichnamigen interdisziplinären Ringvorlesung aus dem Sommersemester 2009.
Zum Inhalt:
Das politische Lied in Ost- und Südosteuropa. Hg. v. Stefan Michael Newerkla, Fedor B. Poljakov, Oliver Jens Schmitt. Redaktion: Hansfrieder Vogel, Armina Galijaš. Wien: LIT-Verlag 2011 (Europa Orientalis, Bd. 11).
ISBN: 978-3-643-50255-1
Das 20. Jahrhundert bedeutet für den osteuropäischen Raum u. a. die Herausbildung von Nationalstaaten. Anliegen dieses Bandes ist es, für die jeweilige Gesellschaft charakteristische wie auch spezifische Formen des politischen Lieds herauszuarbeiten. Das politische Lied soll als Ausdruck gesellschaftlicher Phänomene, des Wandels, der politischen Mobilisierung, der ideologischen Indoktrinierung, des Widerstands verstanden werden. Jeder Beitrag bietet daher eine Art Medaillon der behandelten Gesellschaft. Der Band
ermöglicht so eine kulturgeschichtliche und kulturpolitische Reise durch den ost- und südosteuropäischen Raum.
Zur Entstehung des Bandes:
Der Band stellt die erste Veröffentlichung im Rahmen der im Jahre 2009 gegründeten Forschungsplattform "Wiener Osteuropaforum" dar. Darin sind jene Beiträge versammelt, die aus einer im Sommersemester 2009 in Zusammenarbeit der Institute für Slawistik und für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien gehaltenen Ringvorlesung hervorgingen. Die Absicht der Herausgeber war es, die Verbindung der Dimensionen Gesellschaft, Text und Musik und deren Bedeutung für politische Mobilisierung und politisches Handeln in Ost- und Südosteuropa darzustellen. Als Zeitraum wurde dabei die Epoche vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart gewählt. Räumlich wurden die Beiträge nach nationalen Gesellschaften in ihrer staatlichen Verfasstheit gegliedert.
Wiener Osteuropaforum
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